DKW sind zugelassen

Heute hat die Infrastruktur nach verschiedenen Testfahrten dem Einbau von Doppelkreuzungsweichen von Fleischmann zugestimmt. So kann der Schattenbahnhof wie geplant gebaut werden.
Ein kurzer Film einer geschobenen Testfahrt zeigt, dass keinerlei Probleme zu befürchten sind.

 

Der Rahmen ist auch fertiggestellt. Die Schienen können bestellt werden und dann steht dem Gleisbau nichts mehr im Wege.

Der fertige Rahmen

Spurwechsel?

Kurz nachdem ich den letzten Beitrag geschrieben habe, wurde ich wieder einmal mehr mit der Spurgrössen-Frage konfrontiert. Nicht, dass ich den Platz für eine H0/H0m-Bahn nicht hätte. Aber die RhB Modelle von Kato im Massstab 1:150 auf 9 mm Spur sind so schön und schon fast herzig. Auch die Verarbeitung der Modelle lässt fast keine Wünsche offen. Und dann der Preis… zwei Loks oder fast drei Wagen können zum selben Preis gekauft werden, wie ein entsprechendes Fahrzeug von Bemo. Im gleichen Preissegment wie die Kato Fahrzeuge ist ein neuer Anbieter auf den Markt getreten: MDS-Modell. Auch hier kann man sich auf die Ankündigungen freuen.

So drehen sich meine Gedanken immer wieder im Kreis herum: 1:87 – 1:150 – 1:87 – etc. Weiter habe ich aber auch wirklich Freude an der normalspurigen Eisenbahn. Und da gibt es mit der kleineren Spur ein grosses Fragezeichen. Wie könnte ich Schmal- und Normalspur in Spur N zusammenbringen? Der Clou ist, dass die RhB-Fahrzeuge im Massstab 1:150 und die normalspurigen Fahrzeuge im M 1:160 sind. Wenn man zwei solcher Fahrzeuge nebeneinanderstellt, sieht man den kleinen Grössenunterschied doch recht gut. Als Beispiel hier ein Bild (Quelle: Forum Spur N):

Grössenvergleich zwischen M1:150 und 1:160

Von einem Kollegen kam dann die Idee, dass ich doch auf einem Anlagenschenkel die RhB und auf dem gegenüberliegenden die normalspurige Bahn machen solle. So sind die beiden Grössen nie direkt aufeinander zu treffen. Einziger Nachteil, ein gemeinsamer Bahnhof.

So ist nun Wintrack bei mir mal warmgelaufen. Und das ist dabei herausgekommen:

Idee der neuen Spur N Anlage

Raumgrösse:
2.60 m x 6.19 m

Gleissystem:
Massstab 1:150 (‚Schmalspur‘, RhB) / 1:160 (Normalspur, SBB/BLS/weitere KTUs)
Spur N, Peco Code 55

Thema:
Es ist kein eigentliches Vorbild dafür bekannt, soll sich aber szenerisch den Schweizer Alpen anlehnen.
Der grosse Bahnhof (Normalspur) hat etwas von Göschenen. Die Zufahrt hat etwas von der Nordrampe.
Der kleinere Bahnhof (‚Schmalspur‘) ist für die RhB.
Ich möchte eine Mischung der beiden Massstäbe auf der gleichen Anlage. Damit aber die Grössenunterschiede nicht zu fest auffallen, trenne ich im sichtbaren Bereich die beiden Bahnen. Die sichtbaren Bahnhöfe sind also Massstabsgetrennt. Der Schattenbahnhof (auf dem Plan nicht sichtbar) kann für beide Massstäbe genutzt werden.

Epoche:
In der Regel verkehren Züge der Epoche IV, V und VI. Es können aber auch historische Fahrzeuge als Extrazüge verkehren.

Erläuterungen zum Plan:
Auf dem kürzeren Anlagenschenkel ist die RhB, auf dem längeren Anlagenschenkel die Normalspur geplant.
Die roten Zahlen entsprechen den Höhenangaben (ab Boden) für die RhB.
Die blauen Zahlen entsprechen den Höhenangaben (ab Boden) für die Normalspur.
Der einzelne Schienenstrang vor dem kürzeren Anlagenschenkel führt zum Arbeitstisch. So kann ich mit den Fahrzeugen direkt aus der Anlage herausfahren, um Revisionen an den Fahrzeugen zu machen.

Fazit:
Die ersten Fahrzeuge von Kato in Spur N sind bestellt und bereits bei mir angekommen.

Erste Kato Spur N Fahrzeuge in meinem Besitz

Das heisst, der Wechsel ist vollzogen und ich gehe weiter mit der Spur N. So wird es einen neuen Fuhrpark geben, der laufend erweitert wird.

Diese Homepage wird in der nächsten Zeit auch den neusten Gegebenheiten angepasst.

Letzte sieben Monate

Bereits sind sieben Monate vergangen seit meinem letzten Post. In diesem habe ich meine ersten Planentwürfe vorgestellt. In der Zwischenzeit ist die Planung nicht stehen geblieben. Nach einem ganz anderen Prinzip bin ich aber wieder auf diese Entwürfe zurückgekommen. Viel Optimierung ist dazugekommen. Den aktuellen Stand werde ich nächstens hier wieder aufschalten.

Ausserdem muss ja der Hobbyraum noch ausgebaut und isoliert werden. Dieses Projekt ist in vollem Gange. Doch leider geht es nicht so schnell wie ich es mir ausgemalt habe. Meine Weiterbildung macht mir mit lernen auch immer wieder einen Strich durch die Projektplanung. Aktuell sieht es aber so aus:

Einbau des Bodens

Die Abdichtungsfolie für den Betonboden sowie das Gestell für den geraden Boden ist drin. Die Glaswolle wird nun säuberlich verteilt, so dass möglichst wenig Kältebrücken entstehen. Darauf werden die OSB Platten geschraubt. Das weitere Material (Verbundtherm-Gipsplatten für die Wände sowie die elektrische Bodenheizung) ist bestellt. Dann fehlt nur noch der Laminatboden. Und dann, dann kann es losgehen…

Einen ganz schönen Zugang hat der Fuhrpark erhalten, die Re 475 402-4 von Roco. Ich freue mich schon, wenn ich diese Lok das erste mal fahren lassen kann.

Re 475 402-4 von Roco.

Auch ein paar andere Lokomotiven und Wagen sind in der Spur H0m dazugekommen. So auch eine rote Ge 4/4 II und zwei Ge 4/4 III.

Auch bei der gewünschten Digitalsteuerung hat sich etwas getan. Das ModellStellwerk nach Domino’67-Vorbild wird nun auch für OpenDCC/BiDiB von Fichtelbahn angeboten. So kann ich dann auch gleich mit dieser Loslegen uns muss nicht vorher noch auf eine andere Steuerung ausweichen.

Der neue Plan steht

Die Idee von der ersten Anlage ist geblieben. Dadurch dass der Raum etwas länger ist, konnte ich den H0-Teil vergrössern., so dass auch die langen Züge schön zur Geltung kommen.

Auch das Konzept mit den drei Schattenbahnhöfen ist geblieben. Evtl. werde ich den einen Schmalspur-Ast noch etwas anders planen.

Beim oberen Anlagenschenkel habe ich noch eine Arbeitsfläche geplant. Diese ist dazu da, Arbeiten und Wartungen an den Fahrzeugen vorzunehmen. Deshalb kann diese Platte direkt aus den beiden unteren Schattenbahnhöfen in H0m und H0 angefahren werden.

Hier nun also die Pläne (der besseren Lesbarkeit habe ich die Schattenbahnhöfe hier nicht als Tunnel gezeichnet):

Unterste Ebene Schattenbahnhof Schattikon (H0m), diese Ebene ist 60 cm über Boden

Mittlerer Schattenbahnhof Tiefenau (H0), diese Ebene wird 80 cm über dem Boden sein

Obere Schattenbahnhöfe Unterthal (H0) und Nebenreid (H0m), 95 cm ab Boden wird diese Ebene verlegt

Bahnhöfe Neubühl (H0/H0m) und Oberberg (H0m)

Der Bahnhof Neubühl wird 115 cm, der Bahnhof Oberberg auf 176 cm über Boden sein. Diese Überwindungen der Höhen wird durch Wendel und geschwunge Streckenführungen erreicht. Das heisst, dass der obere Anlagenschenkel sehr Gebirgig sein wird. Unterhalb des Bahnhofes Oberberg hat es ein Anschlussgleis für ein unterirdisches Tankdepot oder Militärlager. Das wird sich dann noch zeigen.

Nun gehts ans Zeichnen des schematischen Gleisplanes sowie mit den Vorbereitungen für die Computersteuerung mit iTrain.

Geht hier noch was?

Ja…

Huch wie die Zeit vergeht. Seit dem letzten Post ist schon wieder ein halbes Jahr verflogen. Und in dieser Zeit ist bei mir sehr viel gegangen. Nein, nicht mit der neuen Modelleisenbahn-Planung, aber mit dem Wohnungsbau und dem Einzug in die neue Wohnung. Zur neuen Wohnung konnte ich auch einen schönen Hobbyraum dazu nehmen. Mit der Grösse kann ich sehr zufrieden sein. Er hat etwa die Masse von 6.20m x 2.60m. Da ich den Raum noch isolieren muss, verliere ich wahrscheinlich noch ein paar Zentimeter. Nichtsdestotrotz bin ich aber bereits wieder am planen der neuen Anlage.

Ideen schwirren in meinem Kopf wie wild herum und bereits ist davon auch schon etwas digitalisiert. So geht doch etwas, auch wenn es auf dieser Website in letzter Zeit – ausser ein paar Fahrzeuge – nicht viel neues gab. Aber in den nächsten Wochen werde ich bestimmt wieder von meinem neuen Bauprojekt berichten.

Etwas ruhig

Aktuell geht es hier etwas ruhiger zu und her. Der Abbruch der aktuellen Modelleisenbahn ist ja angesagt. Wegen dem schönen und langen Sommer kam es bis jetzt nicht dazu. Es war einfach zu schade, mich bei diesen Temperaturen im Moba-Raum zu verschanzen. Aber jetzt, wo die Tage wieder kürzer werden und es draussen nicht mehr so angenehm ist – jetzt kann es dann losgehen. Eigentlich muss es jetzt dann losgehen, damit wir das Zimmer auch wieder frei haben um die Umzugskisten zu deponieren.

Glücklicherweise zeichnet sich langsam auch eine super Lösung mit dem Hobbyraum ab am neuen Ort. Dazu aber mehr, wenn das Ganze definitiv gefixt und unterschrieben ist. Die Vorfreude ist aber jetzt schon riesig.

Ein ganz besonderer Wagen

Ich staunte nicht schlecht, als ich an meinen Geburtstag vom letzten Sonntag diesen tollen Wagen aus dem Briefkasten genommen habe:

Lb-v_7873_HB

Dem Erbauer René Lanz (www.rhbmodellbahn.ch) danke ich ganz herzlich für diesen Wagen und die tolle Idee. Ist doch die Nummer des Containers auch gleich mein Geburtsdatum.

Rückwärts buchstabieren

In den letzten Tagen habe ich nicht viel an meiner Modellbahn geschraubt. Einzig die Züge sind hie und da mal bewegt worden.

Auch mein Leben hat sich bewegt. Ist ja auch gut. Denn Gleichstand ist meiner Meinung nach mit Rückschritt gleich zu setzen. Und so kommt es, dass wir – meine Frau und ich – uns in einen anderen Kanton bewegen. Also genauer, wir ziehen um von Kehrsatz (BE) nach Strengelbach (AG).

Tja, was hat uns für diese Bewegung bewogen? Wer hier mehr wissen möchte, dem gebe ich gerne weitere Auskünfte bei einem kühlen Bier. Einfach melden.

So heisst es nun, alle Schrauben zurückdrehen, alle Nägel in Richtung Kopf bewegen und alles geleimte wieder “entleimen”. Die Schienen, Wagen und Loks kommen wieder in ihre Verpackungen und werden in Bananenkisten zwischengelagert.

Das sieht jetzt vielleicht nach Krampf aus, ist es für mich überhaupt nicht. Im Gegenteil – ich freue mich etwas Neues zu planen und aus den bereits gemachten Fehlern zu lernen.

Also, ihr seht. Es geht weiter, auch mit diesem Blog und den Neuigkeiten der Neuplanung.

Intermodellbau Dortmund

Vom 20. bis 23. April war ich in Dortmund an der Intermodellbau. Diese Messe richtet sich nach allen Modellbaukategorien aus. Natürlich bin ich wegen der Modelleisenbahn dorthin gereist. Viele Aussteller waren vertreten und zeigten ihre Neuheiten. Beim Bemo-Stand musste ich auch vorbei, denn dort bekommt man immer für ein paar Euro eine Auswahl von Auslaufmodellen. So deckte ich mich wieder mit vier Wagen ein:

Lb-v 7883

Lb-v 7883

Uce 8007

Uce 8007

Haik-qy 5163

Haik-qy 5163

Haik-v 5129

Haik-v 5129

Am Donnerstag um 11:00 Uhr trafen sich dann etwa 15 Personen aus dem iTrain-Forum um etwas zu fachsimpeln oder um die neusten Fragen los zu werden. Mit iTrain steuere ich meine Modellbahn. Kurz darauf stürmten wir den Stand von iTrain. Xander Berkhout (CEO von iTrain) zeigte uns die Neuerungen in der Version 4 von iTrain, welche im dritten Quartel 2016 erscheinen wird.

Am Nachmittag kam dann mein Arbeitskollege Rénald noch nach Dortmund und so schlenderten wir gemeinsam von Stand zu Stand.

Beim Arnold’s Modell WEB entdeckte ich eine Austauschplatine für meine Roco Re 4/4 IV und Ae 6/6. Mir dieser kann der Decoder einfach eingesteckt werden und die Beleuchtung geht über LED statt der Glühlampen.

Austauschplatine für Re 4/4 IV und Ae 6/6 von Roco

Austauschplatine für Re 4/4 IV und Ae 6/6 von Roco

So deckte ich mich mal mit einer Platine samt ESU Decoder für einen Test ein. Diese werde ich in den nächsten Tagen nun in eine meiner alten Roco-Loks einbauen. Falls der Test positiv verläuft werde ich mir für die anderen Loks diese Platinen auch noch beschaffen.

Von den vielen Modellbahnanlagen wird man immer wieder mit Ideen inspiriert. Doch bin ich bei meiner Moba immer noch beim Aufbau der Dinge, die man später mal nicht mehr sieht. Für die Geländegestaltung vergehen doch noch ein paar Wochen/Monate oder sogar Jahre.

Alles in Allem war es eine gelungene Messe und es hat sich gelohnt.

Dumm gelaufen…

Zwischendurch habe ich etwas an der elektrischen Verdrahtung weiter geplant. Und oha lätz…

Auf beiden Seiten der Kehrschleife auf der untersten Ebene treffen die selben Einspeisungen aufeinander. Blöd. Ich hatte schon immer gedacht, weshalb es einen Kurzschluss gibt beim Befahren der Kehrschleife *grübel*. Aber das habe ich nicht bemerkt. So werde ich es neben dem Wendelbau noch mit einer Änderungsverdrahtung zu tun haben. Und das soll dann alles auch wieder in der Steuerung iTrain konfiguriert werden und schön Dokumentiert sein.

Also, die Arbeit geht mir nicht so schnell aus.